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Fix and Flip Rechner

Kaufpreis, Renovierungskosten und Verkaufspreis eingeben — Gewinn, ROI und Break-even-Preis werden sofort berechnet.

Hinweis: Unverbindliche Orientierung, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Spekulationssteuer und Gewerbesteuer sind nicht eingerechnet.

1. Kauf

Typisch: 1,0–1,5 %

%

Typisch: 0,3–0,5 %

%

2. Renovierung & Haltedauer

Empfohlen: 10–20 % für Unvorhergesehenes

%

Kauf bis Verkauf

Monate

Zinsen, Versicherung, Grundsteuer etc. pro Monat

€ / Monat

3. Verkauf

Verkäuferanteil, typisch 3,57 %

%

Kaufpreis und Verkaufspreis eingeben, um das Ergebnis zu berechnen.

So funktioniert Fix and Flip in Deutschland

Fix and Flip bedeutet: eine renovierungsbedürftige Immobilie günstig kaufen, sanieren und mit Gewinn verkaufen. Die Strategie erfordert gute Marktkenntnisse, solide Handwerker-Netzwerke und sorgfältige Kalkulation — denn die Marge entsteht beim Einkauf.

Einkauf unter Marktwert

Der Gewinn entsteht beim Kauf. Typische Quellen: Zwangsversteigerungen, Erbengemeinschaften, stark sanierungsbedürftige Objekte aus Privatverkäufen. Ziel: Kaufpreis deutlich unter dem sanierten Marktwert.

Renovierungskosten realistisch kalkulieren

Der häufigste Fehler: zu niedrig kalkulierte Renovierungskosten. Immer 10–20 % Puffer einplanen. Vor dem Kauf mehrere Handwerker-Angebote einholen. Verdeckte Schäden (Schimmel, Statik, Elektrik) können die Kalkulation sprengen.

Haltedauer und laufende Kosten

Jeder Monat Haltedauer kostet Geld: Finanzierungszinsen, Versicherung, Grundsteuer, Nebenkosten. Bei 6 Monaten Haltedauer und 800 € monatlichen Kosten summiert sich das auf 4.800 € — ein Posten, den viele unterschätzen.

§ 23 EStG und 3-Objekt-Grenze

Verkauf innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf kann den Gewinn der Einkommensteuer unterwerfen. Mehr als drei Objekte in fünf Jahren können gewerblichen Grundstückshandel auslösen. Der Rechner rechnet den Rohertrag, nicht die Steuer.

Häufige Fehler

  • Renovierung ohne Puffer — der Rechner rechnet nur, was Sie eintragen.
  • Haltedauer-Kosten weggelassen — Zins, Steuer, Versicherung laufen jeden Monat.
  • Gewinn mit Netto nach Steuer gleichgesetzt — § 23 EStG sitzt nicht in der Formel.

Häufige Fragen

Was ist Fix and Flip?

Fix and Flip bezeichnet den Kauf einer renovierungsbedürftigen Immobilie, deren Sanierung und den anschließenden Weiterverkauf mit Gewinn — meist innerhalb von 6–18 Monaten. Die Strategie ist in Deutschland weniger verbreitet als in den USA, aber grundsätzlich möglich.

Welche Kosten muss ich beim Fix and Flip einkalkulieren?

Kaufpreis + Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer 3,5–6,5 %, Notar ca. 1,5 %, Grundbuch ca. 0,5 %, ggf. Makler), Renovierungskosten (immer 10–20 % Puffer einplanen), laufende Kosten während der Haltedauer (Zinsen, Versicherung, Grundsteuer), sowie Verkaufsnebenkosten (ggf. Makler).

Wie berechnet sich der ROI beim Fix and Flip?

ROI = Gewinn / eingesetztes Eigenkapital × 100. Das eingesetzte Eigenkapital entspricht in der Regel Kaufpreis plus Kaufnebenkosten. Der annualisierte ROI rechnet den ROI auf 12 Monate hoch: ROI × (12 / Haltedauer in Monaten).

Muss ich beim Fix and Flip Spekulationssteuer zahlen?

Ja, fast immer. Bei einer Haltedauer unter 10 Jahren unterliegt der Gewinn der Einkommensteuer (§23 EStG). Da Fix and Flip typischerweise innerhalb von 1–2 Jahren abgewickelt wird, ist die Spekulationssteuer nahezu immer fällig. Bei gewerblichem Handel (mehr als 3 Objekte in 5 Jahren) gilt zusätzlich die Gewerbesteuer.

Was ist die 3-Objekte-Grenze?

Wer innerhalb von 5 Jahren mehr als 3 Immobilien kauft und verkauft, gilt steuerlich als gewerblicher Immobilienhändler. Das hat erhebliche steuerliche Konsequenzen: Gewerbesteuer, Gewerbesteuer, Buchführungspflicht und Wegfall der 10-Jahres-Frist, alle Gewinne als Gewerbeeinkünfte. Ab gewerblichem Grundstückshandel greifen andere Regeln — Gewerbesteuer, Buchführungspflicht und der Wegfall der 10-Jahres-Frist des §23 EStG.

Wie plane ich einen realistischen Kostenpuffer?

Bei Renovierungen treten regelmäßig unvorhergesehene Kosten auf: verdeckte Schäden, Materialpreisänderungen, Verzögerungen. Als Faustregel gilt: 10 % bei überschaubaren Projekten, 20 % bei älteren Objekten oder umfangreichen Sanierungen. Der Rechner berücksichtigt diesen Puffer automatisch.

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