Heizkosten nach Wohnfläche und Energieklasse berechnen und alle Energieträger vergleichen — Gas, Heizöl, Fernwärme, Wärmepumpe und Pellets auf einen Blick.
Energieverbrauch
Energieklasse aus dem Energieausweis — bestimmt den typischen Verbrauch in kWh/m²/Jahr
Energieträger auswählen
Energiekosten senken — Tipps
Heizung nachts und bei Abwesenheit um 3–5 °C absenken — spart bis zu 10 % Energie.
Stoßlüften statt dauerhaft gekippte Fenster — verhindert Wärmeverlust.
Thermostatventile richtig einstellen: Wohnräume 20 °C, Schlafzimmer 17–18 °C.
Heizkörper nicht durch Möbel verdecken — freie Luftzirkulation steigert Effizienz.
Die Energieklasse aus dem Energieausweis gibt den typischen Jahresverbrauch in kWh pro m² und Jahr an. Ein Altbau der Klasse H verbraucht bis zu 400 kWh/m²/Jahr — ein Neubau der Klasse A+ weniger als 30 kWh/m²/Jahr. Damit unterscheiden sich die Heizkosten bei gleicher Wohnfläche um den Faktor 10 oder mehr.
Der Energieträger bestimmt, wie viel Sie pro kWh bezahlen. Wärmepumpen nutzen Strom besonders effizient: Bei einem COP-Faktor von 3 entstehen aus 1 kWh Strom 3 kWh Wärme — das drückt die effektiven Kosten auf ca. 8,3 Cent/kWh trotz eines Strompreises von 25 Cent/kWh.
Energieausweis lesen
Der Energieausweis (Pflicht bei Verkauf und Neuvermietung seit 2014) zeigt den Energiebedarf oder Energieverbrauch in kWh/m²/Jahr sowie die Energieklasse A+ bis H. Tragen Sie diesen Wert direkt als manuellen Verbrauch ein für eine präzisere Berechnung.
Nebenkosten-Abrechnung prüfen
Heizkosten in der Nebenkostenabrechnung müssen zu mindestens 50 % nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet werden (Heizkostenverordnung §7). Wer zu viel zahlt, kann Widerspruch einlegen.
HeizkostenV und Energieträger
Die Verordnung verteilt die angefallenen Kosten — sie schreibt den Energieträger nicht vor. Ein Wechsel der Anlage ist eine Modernisierung (§ 555b BGB), keine laufende Betriebskostenposition.
Stand: August 2026 · Preise sind Richtwerte, überschreibbar · Klasse C nach Anlage 10 GEG.
Wie viel Energie verbrauche ich zum Heizen?
Der Energieverbrauch hängt von Gebäudealter, Dämmung, Heizsystem und Nutzerverhalten ab. Ein Richtwert: Altbau ohne Dämmung (Energieklasse G–H) verbraucht 300–400 kWh/m²/Jahr, ein gut gedämmtes Haus (Klasse B–C) nur 75–125 kWh/m²/Jahr. Den genauen Wert liefert der Energieausweis — seit 2023 Pflicht beim Verkauf und Neuvermietung.
Wonach unterscheiden sich die Betriebskosten der Energieträger?
Der Rechner rechnet mit Richtwerten je kWh: Pellets und Wärmepumpe grob 6–8 Cent, Heizöl ca. 11 Cent, Erdgas ca. 13 Cent, Fernwärme ca. 15 Cent — je nach Region und Vertrag. Die Investition in Anlage und Speicher steckt nicht in diesen Sätzen. Die Werte sind vorbelegt und von Ihnen überschreibbar.
Was ändert ein COP von 3 an der Wärmepumpe?
Aus 1 kWh Strom werden rechnerisch 3 kWh Wärme. Bei 25 Cent Strompreis sind das etwa 8,3 Cent je kWh Wärme. In schlecht gedämmten Gebäuden steigen die Vorlauftemperaturen — der COP fällt, die Rechnung wird teurer. Der Rechner nutzt die eingegebene Klasse, nicht eine pauschale Empfehlung.
Was sind Heizkosten im Sinne der Nebenkostenabrechnung?
Heizkosten in der Nebenkostenabrechnung umfassen die Brennstoffkosten (Gas, Öl, Fernwärme, Pellets), Strom für die Heizungsanlage, Wartung und Reinigung sowie Schornsteinfegerkosten. Mindestens 50 % der Heizkosten müssen nach Verbrauch abgerechnet werden (Heizkostenverordnung). Dieser Rechner zeigt Jahres-Vollkosten inklusive Grundpreis — nicht nur den reinen Brennstoffpreis.
Wie hängen Heizkosten und Nebenkostenabrechnung zusammen?
In der Abrechnung gehören Brennstoff, Anlagenstrom, Wartung, Reinigung und Schornsteinfeger zu den Heizkosten. Mindestens 50, höchstens 70 % müssen nach Verbrauch verteilt werden (§ 7 HeizkostenV). Dieser Rechner zeigt Jahres-Vollkosten — nicht den einzelnen Umlageschlüssel der Abrechnung.
Monatliche Nebenkosten schätzen
Heizung ist eine Position — der Nebenkosten-Rechner legt alle BetrKV-Arten nebeneinander.
Zum Nebenkosten-Rechner →Heizkostenabrechnung prüfen — Schritt für Schritt
Grundkosten, Verbrauchseinheiten, Ablesewerte: So prüfen Sie die Heizkostenabrechnung in 6 Schritten — inklusive 15-%-Kürzung nach §12 HeizkostenV.
Heizkostenverordnung — Ausnahmen, 50–70 %, 15 % Kürzung
Wann die HeizkostenV nicht gilt (Etagenheizung, Passivhaus, Zweifamilienhaus), 50–70 % nach Verbrauch, 15 % Kürzung nach § 12.
Heizkosten Nebenkostenabrechnung — die wichtigsten Regeln
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