Mietrendite Rechner
Brutto, Netto und Kaufpreisfaktor aus Ihren Zahlen — ohne Renditeziel.
Angaben zur Immobilie
Grunderwerbsteuer + Notar + ggf. Makler — typisch 7–12 %
Erweiterte Angaben
optional, aber empfohlenHausgeld, Instandhaltungsrücklage, Verwaltung — nicht umlegbare Kosten
Typisch 2–5 % — berücksichtigt Mieterwechsel und Leerstandsphasen
Finanzierung
optional — für EigenkapitalrenditeInkl. Kaufnebenkosten
Aktuell ca. 3,5–4,5 % p.a.
Kaufpreis und Kaltmiete eingeben, um die Rendite zu berechnen.
Brutto = Miete / Preis — Netto zieht Kosten und Leerstand ab
Brutto-Rendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis. Netto zieht Bewirtschaftung und Leerstand ab und setzt die Kaufnebenkosten in den Nenner. Veröffentlicht werden in teuren Lagen oft 2–3 % netto, anderswo höhere Sätze — ohne Lage kein Vergleich.
Kaufpreisfaktor
Faktor = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Faktor 20 entspricht 5 % Brutto, Faktor 25 entspricht 4 %. Der Rechner rechnet beides aus denselben Eingaben.
Steuerersparnis durch AfA einkalkulieren
Die Abschreibung (AfA nach §7 EStG) verbessert die Nachsteuer-Rendite erheblich. Mit dem AfA Rechner berechnen Sie jährliche Abschreibung und Steuerersparnis — ein wichtiger Faktor bei der echten Renditeberechnung für Vermieter.
Häufige Fehler
- Nur Brutto verglichen — ohne Nebenkosten und Leerstand ist der Nenner zu klein.
- Hausgeld komplett als Aufwand gezählt — der umlagefähige Teil kommt vom Mieter.
- Faktor und Rendite gemischt — 1 / Faktor = Brutto-Rendite.
Häufige Fragen
Was unterscheidet Brutto- und Nettorendite in der Praxis?
Brutto = Jahreskaltmiete / Kaufpreis. Netto zieht Bewirtschaftung und Leerstand ab und bezieht die Kaufnebenkosten ein. In teuren Lagen liegen veröffentlichte Nettorenditen oft bei 2–3 %, in anderen Lagen höher — das ist Beobachtung, kein Zielwert.
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Mietrendite?
Die Brutto-Mietrendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Die Netto-Mietrendite zieht Bewirtschaftungskosten und Leerstandsrisiko ab und bezieht die Kaufnebenkosten ein — sie ist realistischer.
Was ist der Kaufpreisfaktor?
Der Kaufpreisfaktor (auch Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete = Faktor. Ein Faktor von 20 bedeutet, die Immobilie kostet 20 Jahreskaltmieten.
Was gehört zu den Bewirtschaftungskosten?
Nicht umlegbare Kosten wie Hausgeld (Instandhaltungsrücklage, Verwaltung), nicht umlegbare Betriebskosten und ggf. Steuerberatung. Als Faustregel werden 20–25 % der Jahreskaltmiete für Bewirtschaftung angesetzt.
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