14. März 2026 · 6 Min. Lesezeit
Nebenkosten Wohnung berechnen — Richtwerte und Tipps 2025
Wie hoch sind die monatlichen Nebenkosten einer Wohnung? Richtwerte pro m², Vergleich Wohnung vs. Haus, die größten Kostenpositionen und wie Sie Nebenkosten berechnen und senken können.
Ob als Mieter, der seine Vorauszahlung einschätzen möchte, oder als Eigentümer, der die laufenden Kosten plant: Die Nebenkosten einer Wohnung sind ein erheblicher Kostenfaktor, der oft unterschätzt wird. Die sogenannte „zweite Miete" kann bei einer 80-m²-Wohnung leicht 200–280 € im Monat ausmachen.
Nebenkosten Wohnung berechnen
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Zum Nebenkosten-Rechner →Was sind Nebenkosten bei einer Wohnung?
Nebenkosten (oder Betriebskosten) sind die laufenden Kosten, die beim Betrieb eines Gebäudes entstehen und vom Vermieter auf Mieter umgelegt werden dürfen — sofern dies im Mietvertrag vereinbart ist und die Kosten in §2 BetrKV aufgeführt sind.
Man unterscheidet kalte Nebenkosten (alles ohne Heizung) und warme Nebenkosten (Heizung und Warmwasser). Zusammen ergeben sie die Gesamtnebenkosten, die monatlich als Vorauszahlung geleistet und einmal jährlich in der Nebenkostenabrechnung abgerechnet werden.
Typische Nebenkosten pro m² — Richtwerte 2025
Die folgende Tabelle zeigt typische monatliche Nebenkosten pro m² Wohnfläche. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Region, Gebäudealter und Energieträger ab:
Richtwerte 2025 — Quelle: Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes.
Heizkosten — der größte Posten
Die Heizkosten machen typischerweise 50–60 % der gesamten Nebenkosten aus. Sie hängen von mehreren Faktoren ab:
Nebenkosten Wohnung vs. Haus
Bei einer Wohnung werden viele Kosten (Hausmeister, Treppenhausreinigung, Allgemeinstrom) auf alle Parteien im Gebäude verteilt — das macht die einzelne Rechnung günstiger. Bei einem Haus fallen diese Kosten vollständig beim Eigentümer an:
Nebenkosten senken — so geht's
Was ist die „zweite Miete"?
Der Begriff „zweite Miete" verdeutlicht, dass die Nebenkosten bei der Budgetplanung genauso ernst genommen werden müssen wie die Kaltmiete. Bei angespannten Wohnungsmärkten fällt die Nettokaltmiete in Inseraten günstig aus — die tatsächliche Warmmiete (Kaltmiete + Nebenkosten) kann erheblich darüber liegen.
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