Von Laurin Schlereth · · 4 Min. Lesezeit
Invest in Germany Summit: Hubertz in Session zu Wohnungsbau
Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19. und 20. Oktober in Berlin: Programm, Session „Concrete & Capital“ mit Hubertz und was öffentlich ist.
Auf einen Blick
Die Bundesregierung lädt am 19. und 20. Oktober 2026 zum Invest in Germany Summit nach Berlin. Am Montagabend eröffnet Bundeskanzler Merz einen Empfang, am Dienstag folgt der Gipfel. Bauministerin Verena Hubertz bestreitet laut vorläufigem Programm die Session „Concrete & Capital“. Ergebnisse gibt es noch nicht.
Grundlagen sind die Terminankündigung im Terminkalender des Bundeskanzlers auf bundeskanzler.de, die Veranstaltungsseite summit.invest-in-germany.com (Programm Stand September 2026) und das dort verlinkte Programm-PDF (Stand Oktober 2026). Beide Programmfassungen sind ausdrücklich vorläufig und können sich ändern. Dieser Artikel beschreibt nur, was angekündigt ist.
Das Programm
| Zeit | Programmpunkt |
|---|---|
| Mo, 19.10., abends | Empfang „Red Carpet for Investments“ im Kraftwerk Berlin, Rede von Bundeskanzler Merz, Bühnengespräch u. a. mit NVIDIA-Chef Jensen Huang |
| Di, 20.10., 9.30 bis 10.45 | Eröffnung „Re-engineering Germany“ mit Begrüßung durch Merz, offen für die Presse |
| Di, 20.10., 11.00 bis 14.00 | „Meet the Government“: Sessions mit Ministerinnen und Ministern, parallel bilaterale Treffen |
| Di, 20.10., 12.00 bis 13.00 | „Concrete & Capital“: Verena Hubertz (Website, Stand September: zusammen mit Christian Sewing, Deutsche Bank) |
| Di, 20.10., 14.15 bis 15.15 | Abschluss „Growing together“, Wrap-up durch Merz |
| Di, 20.10., bis 17.30 | B2B- und Networking-Treffen |
Stand: vorläufige Programme September und Oktober 2026 · Quellen: bundeskanzler.de (Termin 19.10.2026), summit.invest-in-germany.com und Programm-PDF
Zum Empfang erwartet das Kanzleramt bis zu 500 Teilnehmende, darunter Regierungschefinnen und Regierungschefs sowie Vertreter der Länder. Der Gipfel am 20. Oktober findet laut Veranstalter in der ESMT Berlin am Schlossplatz statt und wird auf Englisch abgehalten.
Wer teilnimmt und was öffentlich ist
Eingeladen sind nach Angaben des Veranstalters vor allem Vorstandschefs internationaler Unternehmen und Investoren. Die Teilnahme ist kostenlos, aber nur auf persönliche Einladung möglich. Neben Hubertz sind laut Programm unter anderem Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, Finanzminister Lars Klingbeil, Verkehrsminister Steffen Bilger, Forschungsministerin Dorothee Bär und Digitalminister Karsten Wildberger mit eigenen Sessions vorgesehen. Der Gipfel findet weitgehend hinter verschlossenen Türen statt.
Bezug zum Wohnungsbau
Die Session mit Hubertz ist nach dem Titel die einzige im Programm, die sich erkennbar mit Wohnen und Bauen befasst. Was dort besprochen wird, nennt der Veranstalter nicht. Der Verband GdW hat vorab erklärt, er erwarte von der Konferenz konkrete Verbesserungen der Rahmenbedingungen; das ist seine Position, siehe GdW zu Baugenehmigungen und ifo-Klima. Hubertz' Pläne für eine Wohnungsbaugesellschaft des Bundes und ein Gesetz gegen Vergesellschaftung haben wir gesondert beschrieben.
Häufige Fragen
Was ist der Invest in Germany Summit?
Eine Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19. und 20. Oktober 2026 in Berlin. Ausgerichtet wird sie laut Veranstaltungsseite vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Auftrag der Bundesregierung. Die Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich.
Welche Rolle hat Bauministerin Hubertz?
Laut vorläufigem Programm vom Oktober 2026 hat Verena Hubertz am 20. Oktober von 12 bis 13 Uhr die Session „Concrete & Capital“. Die Programmübersicht auf der Website, Stand September 2026, nennt zusätzlich Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing; im aktualisierten Programm-PDF sind keine Unternehmensvertreter mehr genannt.
Ist die Konferenz öffentlich?
Überwiegend nicht. Laut Veranstalter findet der Gipfel weitgehend hinter verschlossenen Türen statt. Offen für die Presse ist unter anderem der Eröffnungsteil am 20. Oktober mit der Begrüßung durch Bundeskanzler Merz.
Gibt es schon Ergebnisse?
Nein. Dieser Artikel beschreibt das angekündigte Programm. Ob es Zusagen für Investitionen in den Wohnungsbau gibt, ist bei Erscheinen nicht bekannt.
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